"Mama's" Blogger-Freunde-Buch

Heute liest Du hier mal etwas off-topic und ganz viel lieb gemeinte Werbung. Social Medias und (vielleicht, aber auch nur vielleicht ein ganz klein wenig) zuviel Netzgelese sei dank, bin ich vor geraumer Zeit auf dem "MamaStehtKopf"-Blog von der lieben Alex gelandet. Sie ist mir nur in einem Punkt hinterher; ich habe 4, sie "nur" 3 Thronfolgeanwärter; ansonsten liegt sie blog-, text- und wortgewandt viele Lichtjahre vor mir. Aber da will ich jetzt auch gar nicht zu dicke Schleimspuren ziehen, lies einfach mal selbst bei ihr rein und mach' dir ein Bild...

Jedenfalls hat sie eine Idee umgesetzt, die mir auch schon durch den Kopf schwirrte. Für die ich aber meinen Blogzwerg noch lange nicht reif finde. Weshalb ich mich einfach mutig bei ihr anhänge und in ihr digitales Freundebuch eintrage. Wie in alten Grundschulzeiten - bei mir hieß das allerdings noch "Polytechnische Oberschule" in den ersten Jahren - als ich mich mit großer Freude, Hingabe und viel Klebe- und Rubbelbildchen in Poesiealben eintrug. Meins besitze ich heute noch mit viel Stolz. Einst war der Einband leuchtend gelb und die Seiten strahlend weiß. Heute ist es ein wunderbares Erinnerungsstück mit Geschichte auf jeder Seite. Darum finde ich es auch immer wieder aufregend, wenn die Kinder Freundebücher zum Eintragen mit nach Hause bringen. Die sind zwar heutzutage so weit vorgefertigt, dass nicht viel Platz für individuelle und persönliche Mitteilungen an den jeweiligen Freund bleiben, trotzdem zählt doch der Gedanke.

Poesiealbum

Und so höre ich nun mit dem sentimentalen Geschwafel auf und beantworte einfach mal die erdachten Fragen der kopfstehenden Mama:

Wie bist Du zum Bloggen gekommen?

Ich habe schon seit ich denken kann jedes Wort und jeden Text, den ich zwischen die Finger und vor die Augen bekam gelesen. Sei es ein verworrenes Gedicht, eine schlecht übersetzte Gebrauchsanweisung, ein fremdsprachiges Buch, eine Duschgelinhaltsstoffangabe... Alles was Buchstaben hat, fasziniert mich. Und genauso lange, wie ich lesen konnte, musste ich auch selbst schreiben. Tagebuch, Liebesbriefe, Gedichte, Leserbriefe, Rezensionen... leider gab es aber für Ottonormalverbraucher kaum Möglichkeiten, Texte zu verfasssen, die außer bei einem selbst noch anderweitig Gehör (Geles'???) fanden. Die Betonung liegt auf "fanden". Denn irgendwann in meinen Anfangszwanzigern brach das große Zeitalter des WWW an und bald schon konnten ganz normale Normalpersonen eigene Webseiten pflegen. Was es da anfänglich zu lesen gab, war sehr faszinierend. Und ich muss (leider) gestehen, die Originalität ist über die Jahre etwas abhanden gekommen und verschlissen. Dennoch hat das weltweite Netz nach wie vor seine Reize und so lese ich seit jeher und immer weiter gern kleine und große Geschichten von Menschen wie Du und ich ... oder Dir und mir? Und ebenso lange wie ich fremde Geschichten im Internet lese, trage ich mich mit der Idee, meine eigenen Ergüsse der Öffentlichkeit vorzuwerfen. Lange habe ich mich lieber zurück gehalten. Aber im letzten Jahr reifte doch der Entschluss und Wagemut in mir. Warum nicht versuchen, was andere sich schon lange trauen? Viel schlimmer als 0 Leser kann es kaum kommen und kritikfähig war ich schon immer. Die konkrete Entscheidung zum eigenen Blog fiel letzten Endes, als meine ehrenamtlichen Aufgaben an Umfang zunahmen und ich (voller Freude) feststellen durfte, dass durchaus auch andere Personen Interesse an meinen Ideen und Werkeleien mit Kindern in Kita und Grundschule hatten. So entstand der QuerKnopfBlog.

Seit wann gibt’s Deinen Blog?

Ich blogge seit dem Januar 2018. Also bin ich noch ein Babyblogger, wo ich dies hier gerade schreibe.

Welchen anderen Blogger liest Du gern?

Abgesehen vom MamaStehtKopfBlog, der ja für diesen Artikel hier verantwortlich ist, schaue ich immer gern bei Anne und ihrem Blog vom Landleben rein. Sie hat auch das Herz auf den Lippen und nimmt selten ein Blatt vor den Mund. Und so ganz allgemeine Blogger- und besser noch Schreibertipps finde ich gut und gern bei Sven Lennartz' conterest.de.

Über welche Themen würdest Du niemals schreiben?

Ganz allgemein könnte ich nie über etwas schreiben, dass mich nicht interessiert. Konkret fällt mir jetzt zum Beispiel ein,dass ihr mich niemals frisuren- oder makeuptippsgebend lesen werdet. Auch Berichte über die neuesten, nachhaltigsten Reinigungsmittel oder verpackungsmüllsparende Biomarktbesuche wird es bei mir nie geben.

Mein bislang tollstes Blogger Erlebnis:

Jedes Lob von Eltern, mit deren Kindern ich arbeite und die sich auf meinem Blog wiederfinden.

Wer mit dem Bloggen anfängt sollte:

... Mut haben und auf sein Herz hören. Klar kann man bei anderen schauen und lernen. Aber man sollte einfach zu sich stehen.
 

Das würde ich gerne noch alles tun:

Also da muss ich ehrlich sagen, ich gehe zwar stramm auf die nächste 0 zu, aber ich bin noch so jung und will noch sooooooo viele Dinge tun.... Die hier alle aufzuzählen, würde selbst des geduldigsten Lesers Zeit überstrapazieren. Ich fange mal ganz klein an: Als nächstes würde ich gern bei passendem Wetter mit den Kindern im Garten im neuen Zelt "testcampen" vor dem Sommerurlaub. laugh

Meine Kinder sind für mich:

Einfach Alles!

Wenn ich nicht blogge, dann bin ich:

Auch glücklich wink und immer beschäftigt

Am liebsten schreibe ich:

Nachts

Meine besten Ideen bekomme ich:

Beim Autofahren, bei der Gartenarbeit oder beim Yoga ... Ooooommmmmmmmm

Poesie

Na gucke an: Schon durch. Schön wars, danke nochmal an Alex!

Und wer sich gern dazufügen möchte, ist ganz herzlich eingeladen - umso mehr Blogger, umso mehr Freu(n)de!

 

Viele Grüße vom Querk(n)opf!

Kommentare

Alexandra Lotz (nicht überprüft)

Dankeschön für die lieben Worte und für's mitmachen!!! Auch wenn noch Baby-Blogger: mach einfach weiter und glaub an dich! Hirn aus und einfach in die Tasten hauen, wonach Dir der Sinn steht! Und die Statistik auch mal Statistik sein lassen! ;) Lieben Gruß! Alex

Querknopf (nicht überprüft)

Ich danke Dir! Gern wieder und das mit den Statistiken ist manchmal echt schwer, aber du hast so Recht.